Mittwoch, 26. Juli 2017

Anna - ein Logbuch in der Wüste

Sicher kennt ihr die Unsitte vieler Touristen sich mit Namen irgendwo auf Geländern, Baumstämmen oder Mauern zu verewigen. Meist passiert so etwas dort, wo sich die Schmierfinken unbeobachtet fühlen.

Besonders unbeobachtet ist man in der Wüste, aber da gibt es nichts wo man den Namen dauerhaft hinterlassen könnte, außer auf Stämmen von Oasenpalmen.


In dieser kleinen Oase, 17 Palms, entdeckten wir zu unserer Freude, keine Signaturen, sondern eine kleine Holztonne und die Aufforderung, sich bitte "einzuloggen".


In dem Fass findet man das aktuelle Logbuch, alte volle Logbücher und einen Stift.

Jeder ist eingeladen sich mit Beobachtungen, Wetterdaten, Empfehlungen oder auch nur einem kurzen Gruß zu verewigen. Ist das nicht eine prima Idee? Erinnert mich irgendwie an die bekannten Gipfelbücher hoher Berge. Allerdings aus Wüsten war mir so ein Logbuch noch nicht bekannt.




Jetzt bin ich sehr gespannt was ihr so alles entdeckt habt und freue mich schon sehr auf eure Beiträge.



Montag, 24. Juli 2017

Milchfleck und Waldteufel

Dieses Jahr gibt es erfreulicherweise wieder mehr Schmetterlinge als in den letzten Jahren. Auf vielen Blüten konnte man die Falter in den letzten Wochen wieder gesellig zusammensitzen sehen, wie hier die Sechsfleckwidderchen und Großen Ochsenaugen.

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Schachbretter, Wiesenvögel, Landkärtchen und all die anderen bekannten Schmetterlinge spare ich mir jetzt zu zeigen und stelle euch direkt drei seltenere heimische Falter vor.

Der Milchfleck oder Weißbindige Mohrenfalter befindet sich bereits auf der Vorwarnliste : 



Der Waldteufel oder Graubindige Mohrenfalter gilt bereits als gefährdet. In ganz NRW findet man ihn nur noch im Urfttal :




Auch der Perlgrasfalter bzw. das Weißbindige Wiesenvögelchen steht bereits auf der Vorwarnliste :



Da dieses Jahr wieder mehr Exemplare unterwegs sind, kann man zumindest hoffen, dass sich die Bestände geringfügig erholen werden.






Samstag, 22. Juli 2017

Zitat im Bild - über den Untergang


Ich wünsche euch allen
ein wunderschönes Wochenende
ohne jegliche Untergänge!

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Eine wunderschöne Aktion von Nova. Dort gibt es 
jeden Samstag die Links zu vielen anderen,
sehenswerten Zitaten.



Donnerstag, 20. Juli 2017

gefährdet - der Kamm-Wachtelweizen

Eigentlich schade, dass diese hübsche Pflanze immer seltener in Deutschland anzutreffen ist. Sie gilt bereits als gefährdet.
Ich habe sie ganz zufällig am Schmetterlingspfad im Urfttal entdeckt. Die Pflanze ist nur ca. 30 cm hoch und war teilweise von anderen, höheren Wildpflanzen verdeckt.
Der Name Kamm-Wachtelweizen kommt von den stark gezähnten Tragblättern aus denen die Blüten herausragen. Als Halbschmarotzer entzieht die Pflanze Gräsern und Getreide sowohl Nährstoffe als auch Wasser.











Dienstag, 18. Juli 2017

rote Libellen

Heute zeige ich ein paar ganz rote Libelle. Wie fast immer im Tierreich sind es Männchen, die sich so farbenfroh präsentieren.

Die Feuerlibelle erkennt man an den gelborangen Flecken der Flügelbasis. Sie stammt ursprünglich aus Afrika und dem Mittelmeerraum, ist aber seit einigen Jahren auch bei uns heimisch.

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Die Blutrote Heidelibelle fällt ebenfalls überall im Grünen auf. Die komplett schwarzen Beine unterscheiden sie von der Großen Heidelibelle und der Gemeinen Heidelibelle.


Auch bei den ganz kleinen Libellen gibt es zwei rote Arten, die Frühe Adonislibelle (Bilder) und die Scharlachlibelle. Aber nur die Frühe Adonislibelle besitzt schwarze Beine.






Noch mehr Links zu vielen, schönen, roten Dingen gibt es bei Anne





Montag, 17. Juli 2017

Kartäusernelke

In der Nähe des Dornigen Hauhechels leuchteten mir bereits von weitem ein paar Kartäusernelken entgegen. Auf den ersten Blick erinnern sie an eine Bartnelke, nur nicht ganz so üppig, da es sich ja um eine Wildpflanze und keine Gartenzüchtung handelt. Diese Nelke wächst überwiegend auf trockenen, kalkhaltigen Böden.

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Samstag, 15. Juli 2017

Zitat im Bild - über falsche Meinungen




Ich wünsche euch allen
ein glänzendes Wochenende!





Ganz goldig glänzt hier in der Sonne eine Skabiosen-Langhornmotte, ein maximal 2 cm kleiner Schmetterling, der heute als Platzhalter für so manche andere schillernde Erscheinung steht.


Eine wunderschöne Aktion von Nova. Dort gibt es 
jeden Samstag die Links zu vielen anderen,
sehenswerten Zitaten.





Donnerstag, 13. Juli 2017

Paper Boat Cup am Zülpicher Wassersportsee

Letztes Wochenende war der Tag des Wassersports zu dem eine Pappfabrik bei uns in der Nähe ein Wettrennen mit selbstgebastelten Papierbooten veranstaltete. Nur Holzleim, Klarlack und Klebeband waren als zusätzliche Materialien neben Papier, Pappe und Papprollen erlaubt.

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Die Boote starteten nacheinander und mussten mit maximal vier Ruderern eine 200 Meter lange Strecke bewältigen. Zum Schluss durfte das gesamte Team helfen um das Schiff wieder über die Start- und Ziellinie zu tragen.




Das Zwiebelboot entstand mit 50 kg Holzleim in 1500 Arbeitsstunden und wird im nächsten Karnevalszug dabei sein.


Das Steinzeitauto der Feuersteins erhielt einen Zusatzpreis, weil sie Zusatzgewicht, nämlich Wilma Feuerstein, mit über die Strecke ruderten.


Die Titanic belegte den ersten Platz bei der Kreativität.


Der Wellenbeißer war das schnellste Boot.


Einige Schiffe kamen ordentlich in Schieflage und andere gingen noch auf den letzten Metern vor dem Ziel aus dem Leim




Aber für alle, sowohl Teilnehmer als auch Zuschauer war es ein großer Gaudi.







Mittwoch, 12. Juli 2017

Anna - Amphibienautos

Ich finde Amphibienautos total klasse, besonders wenn man irgendwo am Ufer steht und beobachten kann wie der Wagen einfach so ins Wasser fährt. Er geht nicht unter und setzt seine Fahrt so fort als wäre nichts gewesen. Die Überraschung am Ufer ist meist sehr groß.

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Wenn der Wagen zurückkommt, steht  meist schon eine Menschentraube am Ufer



Bei schönem Wetter macht so ein Ausflug im Amphicar sicher viel Spaß.



Jetzt bin ich sehr gespannt was ihr so alles entdeckt habt und freue mich schon sehr auf eure Beiträge. 



Montag, 10. Juli 2017

Dorniger Hauhechel

Letzte Woche war ich an Libellenteichen unterwegs und vor lauter Libellen fotografieren... 

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habe ich zuerst gar nicht richtig auf die Pflanzen geachtet bis mich eine kräftig gestochen hat. Es war der Dornige Hauhechel, ein sehr hübscher Schmetterlingsblütler.



Das Schöne an dieser Pflanze ist, dass man oft in ihrer Umgebung den Hauhechel-Bläuling antrifft


und ich konnte noch einen Gemeinen Grashüpfer entdecken, der sich zwischen den Dornen ein wenig ausruhte.



Man sollte eben die Augen nicht nur auf das richten, was man sich vorgenommen hat, denn es gibt öfter Überraschungen als man denkt oder erwartet.






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